Fachbereich Metall

Metall, Technik und große moderne Maschinen

begeistern Dich

Du arbeitest gern genau, hast ein gutes Auge und eine ruhige Hand. Schutzbrille, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe sind für Dich selbstverständlich. Wenn Du außerdem körperlich fit bist, komm’ zu uns in die Metall-Werkstatt am Römerring.

Metall- und Kunststoffbearbeitung sind unser Ding

In unserer Werkhalle surren die Maschinen. Überall riecht und klingt es nach Metall. Du bohrst zum Beispiel Winkel- oder Flacheisen. Führungsbuchsen werden gedreht oder Anschlussstutzen gefräst. Dabei wird es schon mal lauter. Du arbeitest an großen Bohrmaschinen, an elektronischen Sägen oder an der CNC-gesteuerten Maschine für Dreh- und Fräsarbeiten. Bei allem, was Du tust, stehen Genauigkeit und Arbeitssicherheit ganz obenan.

Metall-Werkstatt: Profis für Präzision

Die Metall-Werkstatt der Lebenshilfe Hildesheim bietet 18 moderne Maschinen-Arbeitsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Hier stellen wir einfache, feinmechanische Bauteile aus Stahl, Aluminium, Messing und Kunststoff für Maschinenbauunternehmen her.

Die fachliche Anleitung

14 Mitarbeitende sind in diesem Fachbereich beschäftigt und werden von einem Meister Metall mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung als Fachbereichsleitung und einer Facharbeiter*in / Gesellin*in als Gruppenleitung begleitet.

Die Gruppenleitungen richten jeden Arbeitsplatz individuell unter ergonomischen und auftragsbezogenen Merkmalen ein und unterstützen Dich bei komplexeren Arbeitsabläufen. In Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst der Lebenshilfe sorgt die Gruppenleitung dafür, dass alle die für sie passenden Aufgaben findet.

Ansprechpartner*innen

Wir sind für Dich da

Gruppe 101

05121 1709 - 640

metall@lhhi.de

Angelina Wiese

Sozialdienst Römerring

05121 / 1709 - 688

angelina.wiese@lhhi.de

Michael Richers

Sozialdienst Römerring

05121 / 1709 - 629

michael.richers@lhhi.de


Deine Fragen

unsere Antworten

Ja, sehr gern! Sprecht uns einfach an.

Es gibt viele verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, um in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Zunächst findet ein Erstkontakt statt. Hier beraten und informieren wir Dich und deine Angehörigen dann über die Zugangsvoraussetzungen, mögliche Leistungsträger, unser Angebot und Deine Möglichkeiten. 

Wir haben einen Förderbereich als Tagesstruktur und ein weit gefächertes Arbeits-Angebot. Mit insgesamt 16 Fachbereichen, wie Druckerei, Metallwerkstatt, Holzwerkstatt, Textil, Montage/Verpackung, Kabelkonfektionierung, Hausreinigung, Lebensmittelverpackung, Küchen, Fahrradservice, Handwerkerservice, Gartenbau, Lagerlogistik, Materialtransport und Lädchen bieten wir für jeden und jede das richtige Teilhabeangebot. diverse Außenarbeitsplätze und Außenarbeitsgruppen auf dem ersten Arbeitsmarkt ergänzen unsere Möglichkeiten.

Wir finden für alle Mitarbeitende eine passende Aufgabe.

In unserem Förderbereich bieten wir Plätze für schwer- und/oder mehrfach behinderte Menschen und Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, die nicht, noch nicht oder nicht mehr in ihrer Werkstattgruppe arbeiten können.

Der Förderbereich ist unsere Tagsstruktur mit einem atraktiven Freizeit- und Begleitungsangebot.

  • Betreuungszeiten montags bis donnerstags: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitszeiten montags bis donnerstags: ab 8:30 Uhr 
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 15:20 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 16:00 Uhr 
  • Betreuungszeiten am Freitag: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitsbeginn am Freitag: ab 8:30 Uhr
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 13:50 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 14:30

Sind die Voraussetzungen erfüllt, können wir einen Platz anbieten.

  • Voraussetzungen für die Aufnahme sind eine Behinderung/Beeinträchtigung (seelisch, psychisch, körperlich/physisch) und volle Erwerbsminderung
  • Zunächst wird eine Zusage vom zuständigen Kostenträger/ Leistungsträger benötigt und anschließend folgt ein dreimonatiges Eingangsverfahren für die Beschäftigten.

In diesem Eingangsverfahren wird festgestellt, ob die Werkstatt überhaupt die geeignete Eingliederungsmaßnahme ist. Es wird ein Eingliederungsplan erstellt, der unter anderem/ u.a. Aussagen über die erforderlichen Fördermaßnahmen und die beruflichen Perspektiven enthält. Dieses Verfahren dauert ca. drei Monate. Anschließend geht es für die meisten Beschäftigten in den Berufsbildungsbereich und nach zwei Jahren in den Arbeitsbereich.

  • Das Einkommen setzt sich aus einem Grundbetrag 126 €, einem individuellen Steigerungsbetrag und dem Arbeitsförderungsgeld (AFöG) 52 € (bis zu einem brutto von 351 €) zusammen.
  • Laut Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Rentenversicherung von Menschen mit Behinderungen/Beeinträchtigung in Werkstätten betrug im Jahr 2021 das durchschnittliche monatliche Arbeitsentgelt eines/r Werkstattbeschäftigten etwa 212 Euro.

Ja, wir stellen einen Fahrdienst für diejenigen Beschäftigten zur Verfügung, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, ihren Arbeitsweg mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten/bewältigen können.

Ja, eine Beschäftigung in Teilzeit ist nach Rücksprache mit dem Leistungsträger möglich.

Wir bieten Jugendlichen, die ihre Schulzeit in Kürze beenden im Berufsbildungsbereich Orientierung, individuelle Förderung und fachliche Qualifizierung nach ihren Fähigkeiten. Im Berufsbildungsbereich bereiten wir den Übergang von Teilnehmern und Teilnehmerinnen in das Arbeitsleben vor.

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