Lebenshilfe tritt beim Weltgipfel für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein

Lebenshilfe tritt beim Weltgipfel für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein

Der Global Disability Summit beginnt am 2. April in Berlin. Mit dabei sind auch Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter der Lebenshilfe sowie Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

Berlin. Tausende Menschen mit und ohne Behinderung aus aller Welt werden in dieser Woche beim Global Disability Summit in Berlin ein weit sichtbares Zeichen für Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe setzen. Bei dem Weltgipfel vom 2. bis 3. April ist auch die Bundesvereinigung Lebenshilfe im offiziellen Programm dabei. Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter der Lebenshilfe werden gemeinsam mit Menschen mit Behinderung aus Nepal, Libanon und Belgien ein sogenanntes „Side Event“ gestalten und für ihre Rechte eintreten. Ihr Kommen zugesagt hat auch Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.

Claudia Franke aus dem bayerischen Neumarkt ist Vorsitzende des Rates der Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung in der Lebenshilfe. Franke wird beim Side Event der Lebenshilfe am 3. April, von 10.30 bis 11.30 Uhr, in Halle 1 der STATION-Berlin zum Thema „Wie Selbstvertreter erfolgreich die Politik beeinflussen“ einen Vortrag halten.

Die erfahrene Selbstvertreterin sprach schon mehrfach an Parlamentarischen Abenden der Lebenshilfe mit Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitgliedern. Sie betont: „Die Welt ist so kompliziert. Um uns darin zurechtzufinden, brauchen wir die barrierefreie Leichte Sprache. Nur so können wir überhaupt mit Politikern ins Gespräch kommen. Außerdem muss ich für meine Aufgabe als Selbstvertreterin regelmäßig von der Arbeit freigestellt werden. Ich brauche auch Schulungen, Hilfe bei der Vorbereitung und Assistenz und eine gute technische Ausstattung. Das alles ist notwendig, damit wir uns miteinander vernetzen können und von der Politik gehört werden. Ich bin auch sehr gespannt auf die Erfahrungen und den Austausch mit den anderen Selbstvertretern.“

Medienmitteilung vom 31. März 2025
Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.