Fachbereich Textil

Mit Geduld

zur perfekten Naht

Du arbeitest gern mit Nadel, Schere, Maßband, Stoffen und Garnen. Handarbeit und Nähen mit der Maschine macht Dir Spaß. Außerdem magst Du viel Abwechslung. Prima! Dann komm zu uns in die Textilwerkstatt.

Bei uns lernst Du Zählen, Messen, Zuschneiden und Nähen. Wir nähen Schönes und Nützliches für das Haus. Aber auch Flusensäcke: Runde, eckige, große und kleinere für riesige Waschmaschinen. Für unser Seenot-Rettungssystem nähen wir Sicherheitsnähte, die besonders stabil sind und auf alle Fälle halten. Außerdem helfen wir gern, wenn neue Gardinen oder ein neuer Reißverschluss nötig sind oder Kleider kaputt sind. Unsere Textilgruppe ist gemütlich. Sie ist offen zur Montagegruppe nebenan. Dort prüfen wir Funkgeräte, legen Industrie-Ketten oder packen Sachen ein. Und es gibt immer viel zu lachen.

Stück für Stück

sich mehr zutrauen

In unserer Textilwerkstatt am Römerring herrscht eine ruhige, positive Arbeitsatmosphäre. Wir leiten Mitarbeitende an, sich Stück für Stück mehr zuzutrauen. Einige stellen inzwischen Näharbeiten anhand einer Zeichnung vom Zuschnitt bis zur fertigen Arbeit selbstständig fertig. Kleinere Arbeiten, wie Etiketten einnähen, oder Reparaturen für unseren Nähservice erledigen Mitarbeitende, die sich mit der Koordination von Fuß, Hand und Auge an der Nähmaschine schwerer tun. Wer Abwechslung möchte, wechselt tage- oder stundenweise in die Nachbar-Werkstatt, wo Montage- und Verpackungsarbeiten erledigt werden. Angeleitet und begleitet wird die Textil-Gruppe von einer Industrie-Schneidermeisterin mit pädagogischer Zusatzqualifikation und einer Fachkraft mit Berufserfahrung.

Ansprechpartner*innen

Wir sind für Sie da

Gruppe 105

05121 1709 - 653

textil@lhhi.de

Angelina Wiese

Sozialdienst Römerring

05121 / 1709 - 688

angelina.wiese@lhhi.de

Michael Richers

Sozialdienst Römerring

05121 / 1709 - 629

michael.richers@lhhi.de


Deine Fragen

unsere Antworten

Ja, sehr gern! Sprecht uns einfach an.

Es gibt viele verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, um in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Zunächst findet ein Erstkontakt statt. Hier beraten und informieren wir Dich und deine Angehörigen dann über die Zugangsvoraussetzungen, mögliche Leistungsträger, unser Angebot und Deine Möglichkeiten. 

Wir haben einen Förderbereich als Tagesstruktur und ein weit gefächertes Arbeits-Angebot. Mit insgesamt 16 Fachbereichen, wie Druckerei, Metallwerkstatt, Holzwerkstatt, Textil, Montage/Verpackung, Kabelkonfektionierung, Hausreinigung, Lebensmittelverpackung, Küchen, Fahrradservice, Handwerkerservice, Gartenbau, Lagerlogistik, Materialtransport und Lädchen bieten wir für jeden und jede das richtige Teilhabeangebot. diverse Außenarbeitsplätze und Außenarbeitsgruppen auf dem ersten Arbeitsmarkt ergänzen unsere Möglichkeiten.

Wir finden für alle Mitarbeitende eine passende Aufgabe.

In unserem Förderbereich bieten wir Plätze für schwer- und/oder mehrfach behinderte Menschen und Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, die nicht, noch nicht oder nicht mehr in ihrer Werkstattgruppe arbeiten können.

Der Förderbereich ist unsere Tagsstruktur mit einem atraktiven Freizeit- und Begleitungsangebot.

  • Betreuungszeiten montags bis donnerstags: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitszeiten montags bis donnerstags: ab 8:30 Uhr 
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 15:20 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 16:00 Uhr 
  • Betreuungszeiten am Freitag: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitsbeginn am Freitag: ab 8:30 Uhr
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 13:50 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 14:30

Sind die Voraussetzungen erfüllt, können wir einen Platz anbieten.

  • Voraussetzungen für die Aufnahme sind eine Behinderung/Beeinträchtigung (seelisch, psychisch, körperlich/physisch) und volle Erwerbsminderung
  • Zunächst wird eine Zusage vom zuständigen Kostenträger/ Leistungsträger benötigt und anschließend folgt ein dreimonatiges Eingangsverfahren für die Beschäftigten.

In diesem Eingangsverfahren wird festgestellt, ob die Werkstatt überhaupt die geeignete Eingliederungsmaßnahme ist. Es wird ein Eingliederungsplan erstellt, der unter anderem/ u.a. Aussagen über die erforderlichen Fördermaßnahmen und die beruflichen Perspektiven enthält. Dieses Verfahren dauert ca. drei Monate. Anschließend geht es für die meisten Beschäftigten in den Berufsbildungsbereich und nach zwei Jahren in den Arbeitsbereich.

  • Das Einkommen setzt sich aus einem Grundbetrag 126 €, einem individuellen Steigerungsbetrag und dem Arbeitsförderungsgeld (AFöG) 52 € (bis zu einem brutto von 351 €) zusammen.
  • Laut Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Rentenversicherung von Menschen mit Behinderungen/Beeinträchtigung in Werkstätten betrug im Jahr 2021 das durchschnittliche monatliche Arbeitsentgelt eines/r Werkstattbeschäftigten etwa 212 Euro.

Ja, wir stellen einen Fahrdienst für diejenigen Beschäftigten zur Verfügung, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, ihren Arbeitsweg mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten/bewältigen können.

Ja, eine Beschäftigung in Teilzeit ist nach Rücksprache mit dem Leistungsträger möglich.

Wir bieten Jugendlichen, die ihre Schulzeit in Kürze beenden im Berufsbildungsbereich Orientierung, individuelle Förderung und fachliche Qualifizierung nach ihren Fähigkeiten. Im Berufsbildungsbereich bereiten wir den Übergang von Teilnehmern und Teilnehmerinnen in das Arbeitsleben vor.

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