Fachbereich Gemeinschafts- Verpflegung

Du liebst Lebensmittel

und magst Sauberkeit und Ordnung

Du bleibst bei der Sache, bist gut zu Fuß und achtest auf Pünktlichkeit. Abwechslung und Spaß bei der Arbeit sind Dir wichtig. Und Du freust Dich, wenn viele Menschen kommen und die Leckereien aus Deiner Küche genießen. Sehr gut! Komm’ zu uns. Wir laden Dich ein in unsere bunte Küchenwelt.

In der Küche dreht sich alles um gutes Essen. Hier riecht es gut. Du stellst leckere Salate, Dressings und Kräuterquark her. Hilf’ uns Gemüse schneiden oder sorge für Nachschub bei Tee, Kaffee und Kakao. Du kannst Essen ausgeben und die Geschirrwagen einsammeln. Wenn unsere Kunden satt sind, reinigen wir riesige Töpfe und Pfannen wie die Profis. Die Tische werden abgewischt und die Spülmaschinen ausgeräumt. Denn bei uns ist immer alles picobello sauber.

Alles rund ums Essen

Struktur, Anerkennung und Chancen

Willkommen in der Welt der Küche. Bis zu 2200 Essen pro Tag servieren und liefern die zwei Gemeinschaftsküchen der Lebenshilfe Hildesheim. Mitarbeitende finden in den Küchen der Werkstatt Drispenstedt und Am Flugplatz sowie in den Ausgabeküchen im Römerring und in der KPS viele interessante Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Mitarbeitenden werden von einem Betriebswirt, einem Küchenmeister, Köche mit AEVO- Ausbildereignungsprüfung, einem Diätkoch, einer betrieblichen Hauswirtschaftsleiterin mit einer sonderpädagogischen Zusatzausbildung und Produktionshelfer*innen begleitet.

Ansprechpartner*innen

Wir sind für Dich da

Gruppe 308

05121 1709 - 762

gruppe308@lhhi.de

Michael Lübben

Sozialdienst Drispenstedt

05121 / 1709 - 760

michael.luebben@lhhi.de

Thomas Schlüter

Sozialdienst Drispenstedt

05121 / 1709 - 761

thomas.schlueter@lhhi.de


Deine Fragen

unsere Antworten

Ja, sehr gern! Sprecht uns einfach an.

Es gibt viele verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, um in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Zunächst findet ein Erstkontakt statt. Hier beraten und informieren wir Dich und deine Angehörigen dann über die Zugangsvoraussetzungen, mögliche Leistungsträger, unser Angebot und Deine Möglichkeiten. 

Wir haben einen Förderbereich als Tagesstruktur und ein weit gefächertes Arbeits-Angebot. Mit insgesamt 16 Fachbereichen, wie Druckerei, Metallwerkstatt, Holzwerkstatt, Textil, Montage/Verpackung, Kabelkonfektionierung, Hausreinigung, Lebensmittelverpackung, Küchen, Fahrradservice, Handwerkerservice, Gartenbau, Lagerlogistik, Materialtransport und Lädchen bieten wir für jeden und jede das richtige Teilhabeangebot. diverse Außenarbeitsplätze und Außenarbeitsgruppen auf dem ersten Arbeitsmarkt ergänzen unsere Möglichkeiten.

Wir finden für alle Mitarbeitende eine passende Aufgabe.

In unserem Förderbereich bieten wir Plätze für schwer- und/oder mehrfach behinderte Menschen und Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, die nicht, noch nicht oder nicht mehr in ihrer Werkstattgruppe arbeiten können.

Der Förderbereich ist unsere Tagsstruktur mit einem atraktiven Freizeit- und Begleitungsangebot.

  • Betreuungszeiten montags bis donnerstags: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitszeiten montags bis donnerstags: ab 8:30 Uhr 
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 15:20 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 16:00 Uhr 
  • Betreuungszeiten am Freitag: ab 8:00 Uhr 
  • Arbeitsbeginn am Freitag: ab 8:30 Uhr
  • Frühstückspause
  • Mittagspause
  • Arbeitsende um 13:50 Uhr 
  • Betreuungszeit bis 14:30

In der Gemeinschaftsverpflegung fangen wir eine Stunde früher an zu arbeiten und haben dafür eine Stunde früher Feierabend.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, können wir einen Platz anbieten.

  • Voraussetzungen für die Aufnahme sind eine Behinderung/Beeinträchtigung (seelisch, psychisch, körperlich/physisch) und volle Erwerbsminderung
  • Zunächst wird eine Zusage vom zuständigen Kostenträger/ Leistungsträger benötigt und anschließend folgt ein dreimonatiges Eingangsverfahren für die Beschäftigten.

In diesem Eingangsverfahren wird festgestellt, ob die Werkstatt überhaupt die geeignete Eingliederungsmaßnahme ist. Es wird ein Eingliederungsplan erstellt, der unter anderem/ u.a. Aussagen über die erforderlichen Fördermaßnahmen und die beruflichen Perspektiven enthält. Dieses Verfahren dauert ca. drei Monate. Anschließend geht es für die meisten Beschäftigten in den Berufsbildungsbereich und nach zwei Jahren in den Arbeitsbereich.

  • Das Einkommen setzt sich aus einem Grundbetrag 126 €, einem individuellen Steigerungsbetrag und dem Arbeitsförderungsgeld (AFöG) 52 € (bis zu einem brutto von 351 €) zusammen.
  • Laut Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Rentenversicherung von Menschen mit Behinderungen/Beeinträchtigung in Werkstätten betrug im Jahr 2021 das durchschnittliche monatliche Arbeitsentgelt eines/r Werkstattbeschäftigten etwa 212 Euro.

Ja, wir stellen einen Fahrdienst für diejenigen Beschäftigten zur Verfügung, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, ihren Arbeitsweg mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten/bewältigen können.

Ja, eine Beschäftigung in Teilzeit ist nach Rücksprache mit dem Leistungsträger möglich.

Wir bieten Jugendlichen, die ihre Schulzeit in Kürze beenden im Berufsbildungsbereich Orientierung, individuelle Förderung und fachliche Qualifizierung nach ihren Fähigkeiten. Im Berufsbildungsbereich bereiten wir den Übergang von Teilnehmern und Teilnehmerinnen in das Arbeitsleben vor.

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