Ein neuer Platz für die Tagesstruktur und noch viel mehr

Das ist hier ja wie in Venedig. Um den Anbau der Wohnanlage Sarstedt umzusetzen mussten Betonsäulen in den Baugrund eingelassen werden um die Tragfähigkeit des Untergrundes herzustellen. 

Das hat sich gelohnt. Harmonisch fügt sich der Anbau an das Bestandsgebäude an und erweitert das Angebot merklich. Mit einem geschlossenen Gang zum Hauptgebäude ist auch ein Wunsch von Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen in Erfüllung gegangen.

Durch den hellen Durchgang kommt man direkt in die neuen Räume der Tagesstruktur.

Viel Platz für individuelle Angebote. Mit einer gut ausgestatteten Küche und mehreren Tischreihen lässt sich gut auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen. Gemeinsam basteln, kochen, spielen und Gemeinschaft erleben. Das alles ist hier möglich. Ein Raum mit Sofas lädt zur ruhigen Auszeit ein. Bürofläche, Pflegebad und Pflegeraum komplettieren das Angebot. 

Im Obergeschoss sind vier ansprechende Wohneinheiten entstanden, die jeweils mit kleiner Küche und großzügigem Bad ausgestattet sind. Die Besonderheit, hier kann auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen eingegangen werden. Die Wohneinheiten lassen sich auch zu kleinen Zweiraumwohnungen zusammenfügen. Davon hat ein Pärchen aus der Wohnanlage Gebrauch gemacht und freut sich auf die zukünftige selbstständigere und eigenständigere Wohnform, in Anbindung an die Wohnanlage Sarstedt.

Die Arbeiten im Innenbereich sind weitestgehend abgeschlossen. Ein Grund zum Feiern. Vorstand Hans Grupe-Hübner und technische Leitung Tim Rausch haben geladen um Danke zu sagen. Den anwesenden Vertretern der unterschiedlichen Gewerke, die mitgeholfen haben dieses Projekt in einem akzeptablen Zeitrahmen umzusetzen. Einen besonderen Dank gebührt dem Handwerkerservice der Werkstatt Hildesheim, der hier mal wieder bewiesen hat, was er kann. Alle 15 Mitarbeitenden waren im Wechsel mit ihren drei Anleitern seit März 2026 bis Juni 2026 durchgängig auf dieser Baustelle um sowohl den anderen Gewerken zuzuarbeiten als auch den Trockenbau, Wände, Decken und Fußböden einzubauen, zu streichen und zu verlegen.

Auch die Geduld und Einschränkungen von Bewohner*innen und hauptamtlichen Personal ist Rechnung getragen. Der Baulärm, der Staub und die Baustelle vor der Tür ist nicht immer schön, aber die großen Maschinen, Kräne und Bagger sind doch interessant, berichten die Bewohner. Es gab immer was zu sehen.

Zum Dank sind alle eingeladen, sich an Speisen und Getränken zu bedienen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Besonders ist der Rundgang für Personen, die nur die ersten Schritte des Baus begleitet haben und jetzt die fast vollendeten Räumlichkeiten betrachten dürfen. 

Jetzt heißt es warten, bis die Abnahme erfolgreich bestanden ist und dann werden die neuen Räumlichkeiten bezogen. Darauf freuen sich hier alle. 

Wir durften Vertreter*innen der folgenden Gewerke begrüßen:
Vier-Linden-Architekten
Bauunternehmen Thiemt
Elektro Stesky
A.D. Fensterstudio GmbH
Malerbetrieb Popic
ZERO Profi-Malermarkt
Der Handwerkerservice der Werkstatt Hildesheim